Der Streik, der im letzten Monat erstmals ausgerufen wurde, wurde über die Festtage ausgesetzt, doch das Personal hat nun mit überwältigender Mehrheit beschlossen, die Arbeitsniederlegung wegen der Arbeitsbedingungen durchzuführen, wodurch das weltweit meistbesuchte Museum teilweise geöffnet bleibt.
Mitarbeiter des Louvre-Museums in Paris haben einstimmig für Arbeitskampfmaßnahmen gestimmt, um gegen ihre Arbeitsbedingungen zu protestieren.
Die Entscheidung wurde nach einer Generalversammlung getroffen, zu der eine gruppenübergreifende Gewerkschaftsgruppe am Montag, dem 5. Januar, eingeladen hatte, so die Gewerkschaften CFDT und CGT.
Die Leitung des Museums hat mitgeteilt, dass das Museum teilweise geöffnet sein wird, mit bestimmten Werken, wie der Mona Lisa, der Venus von Milo und der Nike von Samothrake, die dem Publikum zugänglich sein werden.
Ursprünglich am 15. Dezember gestartet, wurde der Arbeitskampf vier Tage später ausgesetzt. Zu jener Zeit hatte der CGT-CFDT-SUD-Gewerkschaftsverband zu einem neuen Treffen in diesem Jahr mit dem Personal aufgerufen, um zu entscheiden, wie die Bewegung fortgesetzt werden solle, in Abwesenheit von ausreichenden Fortschritten in den Verhandlungen mit dem Kulturministerium.
Insbesondere versprach das Ministerium, die Kürzung der öffentlichen Finanzierung des Louvre in Höhe von 5,7 Millionen Euro rückgängig zu machen. Es hat außerdem Neueinstellungen und Gehaltssteigerungen angekündigt, obwohl diese von den Gewerkschaften weiterhin als unzureichend angesehen werden.
Der Arbeitskampf richtet sich gegen Unterbesetzung, insbesondere bei der Überwachung der Galerien, gegen die bevorstehende Preiserhöhung von 45% für Touristen außerhalb Europas und gegen den Verfall des Gebäudes, der durch den spektakulären Diebstahl der Kronjuwelen am 19. Oktober hervorgehoben wurde.
Schätzungsweise 9 Millionen Menschen besuchten im Jahr 2025 das meistbesuchte Museum der Welt, etwas mehr als 2024 (8,7 Millionen). Der Louvre hatte im Sommer 2024 einen leichten Rückgang der Besucherzahlen verzeichnet, bedingt durch die Olympischen und Paralympischen Spiele.