Tommy DeCarlo, der fast 20 Jahre lang mit der klassichen Rockband Boston auf der Bühne stand, starb im Alter von 60 Jahren. Der Sänger starb nach einem Kampf gegen Gehirnkrebs.
Tommy DeCarlo, der Frontmann der amerikanischen Rockband Boston, ist im Alter von 60 Jahren gestorben, nachdem er gegen Gehirnkrebs gekämpft hatte.
DeCarlos Ehefrau Annie und seine Kinder Talia und Tommy Jr. erklärten in Beiträgen auf seinen Facebook- und Instagram-Seiten, dass er am Montag, dem 9. März, gestorben sei. Sie sagten: „Er hat mit unglaublicher Stärke und Mut bis zum allerletzten Moment gekämpft.“
Eine Veröffentlichung von Tommy DeCarlo (@thetommydecarlo) wurde auf Instagram geteilt. Um diese Veröffentlichung zu sehen, besuchen Sie Instagram.
Brad Delp, der ursprüngliche Sänger der 1975 gegründeten Band Boston, hatte Hits wie „More Than a Feeling“, „Peace of Mind“ und „Amanda“ und beging 2007 Suizid – ebenfalls am 9. März.
DeCarlo, damals 43 Jahre alt und bei Home Depot in North Carolina angestellt, schrieb, sang und nahm ein Tributlied für Delp auf. Er stellte dieses Lied – zusammen mit einigen Boston-Covern – auf seine Myspace-Seite und sandte der Band den Link. Der Gründungs-Gitarrist und Songwriter Tom Scholz lud DeCarlo daraufhin ein, bei einem Tributkonzert für den verstorbenen Sänger aufzutreten, bevor er ihn schließlich bat, der Band beizutreten.
DeCarlo tourte fast 20 Jahre mit Boston und sang auf ihrem Album von 2013, „Life, Love and Hope“. Er gründete auch seine eigene Band, DeCarlo, mit seinem Sohn Tommy DeCarlo Jr. im Jahr 2012. Sie veröffentlichten zwei Alben: „Lightning Strikes Twice“ im Jahr 2020 und „Dancing In The Moonlight“ im Jahr 2022.
Boston’s selbstbetiteltes Debütalbum (1976) gilt als Grundpfeiler des Rocks der 1970er Jahre und verkaufte in den USA allein mehr als 17 Millionen Exemplare und weltweit mindestens 20 Millionen – was es zu einem der meistverkauften Debütalben aller Zeiten macht.