Haftungsausschluss: Diese Website steht in keiner Verbindung zur Deutsche Bahn AG oder deren Tochtergesellschaften. S-Bahn Hamburg ist ein unabhängiges, privat betriebenes Online-Magazin und nicht Teil der Deutschen Bahn-Gruppe.

Schwindende Hoffnungen: Rettungskräfte versuchen, gestrandeten Buckelwal an der Ostseeküste Deutschlands wieder ins Meer zu bringen

29. März 2026

Rettungsteams in Norddeutschland arbeiten daran, einen Buckelwal, der im flachen Wasser der Ostsee gestrandet ist, wieder ins Meer zu bringen.

Experten versammelten sich Dienstagmorgen am Strand von Timmendorfer Strand, um eine Möglichkeit zu finden, das zehn Meter lange Säugetier vom Boden zu lösen, nachdem das Hochwasser um Mitternacht herum nicht ausreichte, damit das Tier aus eigener Kraft frei schwimmen konnte, berichtete die Deutsche Presse-Agentur dpa.

Bereits am Montagnachmittag waren frühere Rettungsversuche mit Polizeibooten, Schlauchbooten und der Hilfe von Feuerwehr-Drohnen, die die Rettungsmaßnahmen führten, ebenfalls erfolglos.

„Das Problem ist, dass das Wasser rund um den Wal hier sehr flach ist. Der Bereich vor dem Wal ist sogar flacher als der Bereich dahinter“, erklärte Dr. Stephanie Groß, Forschungsmitarbeiterin am Institut für terrestrische und aquatische Wildtierforschung.

Experten gehen davon aus, dass es sich um einen jungen Buckelwal handelt, da Männchen im Gegensatz zu Weibchen eher migrieren.

Es war zunächst unklar, warum der Wal gestrandet war, doch entdeckten Retter Teile eines Fischernetzes, die sich um den Körper des Wals gewickelt hatten und die sie abtrennen konnten.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.