Es gibt mittlerweile 525 mit Auszeichnungen versehene Strände, wobei Ligurien führend ist und Kalabrien, Apulien und Sizilien Zuwächse verzeichnen.
Italien hat seine führende Rolle im Strandtourismus mit 525 Stränden im ganzen Land gefestigt, die Blaue Flagge der Foundation for Environmental Education (Fee) erhalten.
Die Verleihungszeremonie, die am Donnerstag in Rom stattfand, verzeichnete 14 neue Einträge und drei fehlgeschlagene Rekonfirmationen.
Außerdem wurden 87 nautische Anlegestellen für Touristen und 23 Seen ausgezeichnet.
Die Rangliste der italienischen Regionen nach Blauen Flaggen
Italien besitzt in diesem Jahr 11,6% der Blauen Flaggen weltweit. Ligurien führt regional mit 35 Standorten, darunter zwei Neuzugänge: Andora und Taggia.
Apulien und Kalabrien folgen jeweils mit 27 Standorten. Während Kalabrien dank vier neuer Einträge in der Liste maritimer Exzellenzen wächst, gleicht Apulien zwei neue Einträge mit ebenso vielen Abgängen (Patù und Castrignano del Capo) aus.
Hervorragende Leistungen werden auch für Kampanien und Marche verzeichnet, stabil bei 20, zu denen sich die Toskana dank der diesjährigen Anerkennung für Monte Argentario gesellt.
Sardinien (17 Standorte), Sizilien und Abruzzen (16) folgen, während die Seen Trentino-Südtirol (12) und Lombardei (4) auf der Liste bleiben.
Jenseits des Meeres zählen Strategie und Nachhaltigkeit
Laut Claudio Mazza, Präsident von Fee Italia, ist das Ergebnis kein Zufall, sondern das Resultat akribischer Planung.
Die Gemeinden wurden nicht nur hinsichtlich der Wasserqualität bewertet (die in den letzten vier Jahren als ‚ausgezeichnet‘ gelten muss, mit strengeren Standards als die gesetzliche Norm), sondern auch hinsichtlich Abfallwirtschaft, Zugänglichkeit, grüner Mobilität und der Aufwertung natürlicher Gebiete.
Eine zentrale Rolle spielten auch die Nachhaltigkeitsaktionspläne, Instrumente, die die Blaue Flagge von einer einfachen Auszeichnung zu einer echten Methode der territorialen Governance machen.
Die neuen Blauen Flaggen von 2026
2026 begrüßt Amendolara, Montegiordano, Falerna und Locri in Kalabrien, Andora und Taggia in Ligurien, Ispica und Lipari in Sizilien, Morciano di Leuca und Tricase in Apulien unter den neuen Exzellenzen.
Rimini in Emilia-Romagna, Limone sul Garda in Lombardei, Teulada in Sardinien und Monte Argentario in der Toskana vervollständigen das Bild.
Die Gemeinde San Felice Circeo im Latium wurde in diesem Jahr nicht erneut bestätigt, ebenso Patù und Castrignano del Capo in Apulien.