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Sieben Tote, darunter der Geheimdienstchef Ecuadors, nach dem Absturz eines Touristen-Hubschraubers im Norden Kenias

19. August 2026

Zu den Opfern soll der Leiter des Nationalen Geheimdienstzentrums Ecuadors, seine Frau und fünf Amerikaner gehören.

Am Mittwoch stürzte ein Touristen-Hubschrauber am kenianischen Mount Ololokwe ab und tötete alle sieben Personen an Bord, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Die kenianische Zivilluftfahrtbehörde sagte, der Vorfall habe sich gegen ca. 9:13 Uhr Ortszeit ereignet, als sich das Flugzeug von der Loisaba Wildlife Conservancy zum Ewaso Nyiro-Fluss auf dem Weg befand.

Der Hubschrauber, der in den Absturz verwickelt war, war ein Eurocopter EC130 B4, so die Behörde.

Der Leiter des Nationalen Geheimdienstzentrums Ecuadors, Michele Sensi-Contugi, starb bei dem Vorfall zusammen mit seiner Frau Stephany Hollihan.

„Die nationale Regierung drückt ihr tiefstes Beileid zum traurigen Tod von Michele Sensi-Contugi und seiner Frau Stephany Hollihan aus. Mögen sie in Frieden ruhen“, erklärte das Präsidialamt Ecuadors in einem Beitrag auf X.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte, fünf Amerikaner seien ebenfalls unter den Opfern.

Videoaufnahmen, die in den sozialen Medien geteilt wurden, scheinen den Ort des Absturzes zu zeigen, wobei schwarzer Rauch am Fuß des Berges sichtbar ist.

„Es waren 7 Personen an Bord des Hubschraubers, ein Pilot und sechs Passagiere“, sagte Fredrick Kabunge, der Direktor der Abteilung für Flugunfalluntersuchungen, AFP, und fügte hinzu, dass der „Hubschrauber für einen Rundflug mit Touristentransport diente“ und bestätigte, dass es keine Überlebenden gab.

In einem Beitrag auf X sagte das kenianische Rote Kreuz, dass seine Notfallteams am Ort des Absturzes im Samburu County eingesetzt seien und mit anderen Behörden zusammenarbeiteten, um den Standort zu erreichen.

„Such- und Bergungsarbeiten laufen weiter, erschwert durch den schwierigen Geländezugang und ein aktives Feuer am Absturzort“, hieß es in einem späteren Update am Mittwoch. „Ein zusätzliches Team sei aus Isiolo entsandt worden, um die Operation zu verstärken.“

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.