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Eine Person bei Zugunglück in Barcelona gestorben, Tage nach einer tödlichen Zugkollision in Adamuz.

21. Januar 2026

Der Unfall in Katalonien im Nordosten Spaniens ereignete sich nur zwei Tage nach einem weiteren tödlichen Zugunglück im Süden des Landes, das mindestens 42 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt hatte.

Ein Pendlerzug in Barcelona stürzte am Dienstag ab, nachdem eine Stützmauer auf die Gleise gefallen war, wie die spanischen Regionalbehörden mitteilten; mindestens eine Person starb und 37 weitere wurden verletzt.

Der Unfall in Katalonien im Nordosten Spaniens ereignete sich nur zwei Tage, nachdem eine weitere tödliche Zugkollision im Süden des Landes mindestens 42 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt hatte.

Notfallkräfte am Dienstag suchten weiterhin nach weiteren Opfern in dem Wrack des sonntäglichen tödlichen Zugunglücks, das etwa 800 Kilometer entfernt stattgefunden hatte, während das Land drei Trauertage ausrief.

Rettungsdienste in Katalonien gaben an, dass von den 37 am Dienstag betroffenen Personen fünf schwer verletzt seien. Sechs weitere befanden sich in weniger schwerem Zustand. Die Rettungsdienste gaben an, dass 20 Krankenwagen zum Unfallort geschickt worden seien, und dass die Verletzten in Krankenhäuser in der Gegend gebracht worden seien. Die regionalen Feuerwehrleute sagten, dass die meisten Verletzten im ersten Zugwagen mitgefahren seien.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez würdigte den Unfall im Großraum Barcelona und schrieb auf X: «Meine ganze Zuneigung und Solidarität gelten den Opfern und ihren Familien.»

Während das spanische Netz der Hochgeschwindigkeitszüge im Allgemeinen reibungslos läuft und bis Sonntag zumindest Vertrauen geweckt hatte, ist der Pendlerverkehr von Zuverlässigkeitsproblemen geplagt. Allerdings sind Unfälle, die Verletzungen oder Todesfälle verursachen, weder im Netz des Hochgeschwindigkeitsverkehrs noch im Pendlerverkehr häufig.

Der Pendlerzug stürzte nahe der Stadt Gelida ab, die etwa 35 Fahrminuten außerhalb von Barcelona liegt.

Der spanische Eisenbahnbetreiber ADIF sagte, dass die Containmentwand vermutlich durch starke Regenfälle eingestürzt sei, die diese Woche die nordöstliche Region Spaniens durchzogen hätten. Der Pendlerverkehr entlang der Linie sei eingestellt worden, hieß es.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.