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Spanisches Parlament genehmigt 5-Milliarden-Euro-Paket zur Eindämmung der Auswirkungen des Krieges im Iran

27. März 2026

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Die viertgrößte Volkswirtschaft der Europäischen Union hat in den letzten Jahren deutlich höhere Wachstumsraten verzeichnet als ihre Mitbewerber, vor allem dank des Binnenkonsums, des Tourismus und der Exporte.

Das spanische Parlament verabschiedete am Donnerstag ein umfassendes Paket im Wert von 5 Milliarden Euro, das darauf abzielt, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs einzudämmen, einschließlich erheblicher Reduzierungen der Energiesteuern.

Die Maßnahmen wurden mit 175 Ja-Stimmen, 33 Nein-Stimmen und 141 Enthaltungen angenommen.

„Diese Maßnahmen sollen unsere produktiven Sektoren und die verletzlichsten Menschen schützen,“ sagte der sozialistische Premierminister Pedro Sánchez letzte Woche, als er den Plan vorstellte.

Zu den Maßnahmen gehören Senkungen der Mehrwertsteuer auf Gas und Treibstoffe, die voraussichtlich die Kraftstoffpreise an der Tankstelle um bis zu 0,30 Euro pro Liter senken, beziehungsweise rund 20 Euro pro Tank für das durchschnittliche Auto.

Zusätzliche Unterstützung umfasst eine direkte Subvention von 0,20 Euro pro Liter Kraftstoff für Transportunternehmen, Landwirte, Viehzüchter und Fischer, zusammen mit niedrigeren Elektrizitätssteuern.


Der spanische Premierminister Pedro Sánchez trifft zum EU-Gipfel im Gebäude des Europäischen Rates in Brüssel ein, am 19. März 2026.


Die Benzinpreise in Spanien stiegen von 1 Euro pro Liter am 28. Februar, als die Bombenangriffe der USA und Israels gegen den Iran begannen, auf 1,80 Euro pro Liter am Wochenende.

Sánchez weigerte sich trotzig, US-Truppen die Nutzung seiner Basen zu erlauben, um Iran zu attackieren, zu Beginn des Konflikts – eine Entscheidung, die scharfe Kritik von US-Präsident Donald Trump hervorrief.

„Jede Bombe, die im Nahen Osten einschlägt, trifft letztlich – wie wir bereits sehen – in die Geldbörsen unserer Familien,“ sagte Sánchez am Mittwoch vor dem Parlament.

Die viertgrößte Volkswirtschaft der Europäischen Union hat in den letzten Jahren deutlich höhere Wachstumsraten verzeichnet als ihre Mitbewerber, insbesondere dank des Binnenkonsums, des Tourismus und der Exporte.

Doch befürchten Beamte, dass der Konflikt das Wachstum bremsen könnte.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.