Die NATO beobachtet ihr größtes und wichtigstes Mitglied dabei, zu überlegen, wie Grenzen durch Diplomatie, wirtschaftlichen Einfluss oder militärische Gewalt neu gestaltet werden könnten. Was wird Trump tun?
US-Präsident Donald Trump kehrte ins Amt zurück und versprach, ein Friedenspräsident zu sein, der eines Friedensnobelpreises würdig ist. Und trotz der Kritiker zeigen seine Handlungen, dass er wirklich Frieden will.
Ein Stück Venezuela. Vielleicht auch ein Stück Kuba. Und nun nimmt er offiziell ganz Grönland ins Visier.
Trump behauptet, die Arktis wimmele vor chinesischen Schiffen. Er verspottete Dänemark dafür, die Insel mit nur „einem weiteren Hundeschlitten“ zu verteidigen.
Die Realität? Grönland beherbergt bereits eine riesige US-Weltraumbasis, und Dänemark führte kürzlich massive NATO-Übungen in der eisigen Umgebung durch.
In der Zwischenzeit bedeuten schmelzende Eisschichten neue Handelsrouten und besseren Zugang zu seltenen Erdmineralien — den Stoffen, die in Ihrem Smartphone stecken. Den Plan sahen wir in Venezuela. Washington will nicht nur Sicherheit; es will die Vermögenswerte.
Die Taktik? Trumps Sonderbeauftragter Jeff Landry ignoriert derzeit die dänischen Diplomaten. Stattdessen schreibt er Einheimischen direkt E-Mails, um sich über „Jagen und Angeln“ zu verbinden.
Das ist süß, aber lass dich nicht täuschen. Frisch von der Razzia in Caracas warnt das Weiße Haus, militärische Gewalt sei „immer eine Option“.
Europäische Führer sind wütend. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagt, Grenzen seien nicht verhandelbar.
Aber hier bleibt die unbequeme Frage: Wenn die USA drohen können, einen Teil eines treuen NATO-Verbündeten zu annektieren — brauchen wir dann überhaupt noch Feinde?
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