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Video ansehen: Worum geht es wirklich in dem Brief von Ursula von der Leyen an alle 27 EU-Staats- und Regierungschefs?

11. Februar 2026

In ihrem Brief sagt von der Leyen im Wesentlichen: Wenn wir uns jetzt nicht als 27 einigen können, brechen wir das Tabu und schreiten in kleineren Gruppen voran.

Mögen Sie es, Briefe zu erhalten? Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat gerade einen Brief an alle 27 EU-Führer geschrieben. Einfach ausgedrückt geht es um einen neuen europäischen „Superspeed“-Club.

„Dort, wo fehlender Fortschritt die Wettbewerbsfähigkeit Europas gefährden könnte, sollten wir uns nicht davor scheuen, die im Vertrag über vertiefte Zusammenarbeit vorgesehenen Möglichkeiten zu nutzen“, heißt es.

Verwirrt? Keine Sorge. Auch Ihre Berichterstatterin hatte Schwierigkeiten. In ihrem Brief sagt von der Leyen im Wesentlichen: Wenn wir uns jetzt nicht als 27 einigen können, lasst uns das Tabu brechen und in kleineren Gruppen voranschreiten.

Und wie sie es nennt, wird „vertiefte Zusammenarbeit“ es einer Gruppe von mindestens neun Ländern ermöglichen, einen Gang höher zu schalten, ohne auf die anderen zu warten.

Und jene, die als „Störenfriede“ gelten? Sie können weiterhin aufs Bremspedal treten, aber sie werden bald im Rückspiegel verschwinden.

Aber das ist nicht die einzige kühne Idee.

Der französische Präsident Emmanuel Macron setzt sich für „zukunftsorientierte Eurobonds“ ein, eine massive gemeinsame Verschuldung für strategische Projekte. Das geschieht bereits mit dem 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine, das Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei umgeht.

Dies zeigt auch, dass nicht jeder bereit für einen Hamilton-Moment ist. Doch der Trend ist eindeutig: Die EU versucht endlich, sich selbst zu reformieren.

Bereits im September hatte von der Leyen vorgeschlagen, das Vetorecht zu begrenzen, das von einigen Mitgliedstaaten oft genutzt wird, um kollektives Handeln zu torpedieren.

Und die Motivation ist klar.

Wenn Brüssel nicht lernt, schnell zu handeln, wird es nicht nur überholt, es könnte auf dem Schrottplatz landen.

Sehen Sie sich das Euronews-Video im obigen Player an, um die vollständige Geschichte zu erfahren.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.