Laut dem Zoo und dem Guinness-Buch der Rekorde wurde Fatou, der weltweit älteste bekannte Gorilla, um den 13. April 1957 geboren und 1959 in den Berliner Zoo gebracht, als sie noch sehr jung war. Sie hat weit über die 35 bis 40 Jahre hinausgelebt, die typischerweise in der Wildnis zu beobachten sind, was die deutlich längeren Lebensspannen von Gorillas in gut geführten Zoo-Umgebungen verdeutlicht.
Im April 2026 feierte der Berliner Zoo Fatous 69. Geburtstag mit einer speziellen Mahlzeit aus weichen Gemüsearten und anderem geeignetem Futter statt Kuchen, um den Ernährungsbedürfnissen einer älteren Gorille Rechnung zu tragen. Der Zoo hat zunehmend die Langzeitpflege alternder Tiere betont, einschließlich maßgeschneiderter Fütterung, ruhigerer Unterbringung und regelmäßiger tierärztlicher Überwachung.
Fatou wurde die älteste Bewohnerin des Berliner Zoos, nachdem der Flamingo gestorben war, der zuvor auf mindestens 75 Jahre geschätzt worden war, wobei das genaue Datum dieser Veränderung nicht konsistent berichtet wird. Laut dem Guinness World Records wurde sie wahrscheinlich als junges Tier aus Westafrika geholt, bevor sie in Europa verkauft wurde.
Sie lebt nun in einem separaten Gehege und zeigt Anzeichen des Alterns, darunter Zahnverlust und leichte Arthrose. Der Berliner Zoo erklärt, ihr Zustand bleibe stabil, und ihr Fall wird häufig als Beispiel dafür angeführt, wie sorgfältig kontrollierte Umgebungen gefährdete Arten dabei helfen können, deutlich länger zu leben als in der Wildnis.