Jeden Frühling ziehen japanische Kirschblüten in Berlin zahlreiche Besucher in die deutsche Hauptstadt. Diese lebhaften rosa-weißen Bäume, die nur wenige Tage blühen, finden sich in Parks in der ganzen Stadt verstreut.
Besucher der Parks in Berlins Hauptstadt wurden am vergangenen Wochenende mit atemberaubenden pinken Kirschblüten verwöhnt, da die Gärten der Welt ihr jährliches Kirschblütenfest ausrichteten.
Viele Besucher hielten die ikonischen Blüten mit Fotos fest, während der Park ein breites Programm in seinen japanischen, chinesischen und koreanischen Gärten anbot. Zu den Aktivitäten gehörten Tanz- und Musikdarbietungen, Kunst- und Handwerksangebote sowie eine Vielzahl kulinarischer Erlebnisse.
Wie in den Vorjahren zeigten auch zahlreiche Cosplay-Fans ihre Manga-Kostüme, während sie durch den Park schlenderten.
Über die Kirschblüten hinaus hebt Berlin auch seine breitere Palette an Frühlingsblumen durch seine „Frühlingskarte“ hervor, die Besucherinnen und Besucher zeigt, wo man nicht nur Kirschbäume, sondern auch andere saisonale Blumen und blühende Bäume findet.
Kirschblüten, die jedes Frühjahr nur wenige Tage blühen, stammen nicht natürlich aus Deutschland. Sie wurden dem Land in den 1990er-Jahren von Japan geschenkt, nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung des Landes. In Japan symbolisieren Kirschblüten Vergänglichkeit und Neubeginn.
Tausende Bäume wurden gespendet, von denen ein Großteil nach Berlin geschickt wurde. Obwohl der Großteil der Kirschblüten in der Hauptstadt zu finden ist, sind sie nicht auf die Stadt beschränkt und in ganz Deutschland zu finden.
In Bonn bilden Kirschblütenreihen ein Blätterdach über einer berühmten Allee, die jedes Jahr Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Und in Hannover, das Hiroshima als Schwesterstadt hat, blühen jedes Frühjahr zahlreiche Kirschblüten.
