The plan was to lift the whale from the seabed using inflatable cushions and transport it with pontoons back to the North Sea or possibly as far as the Atlantic Ocean.
Bemühungen, einen Buckelwal zu retten, der seit Wochen an der deutschen Ostseeküste gestrandet war, wurden am Montag dadurch komplizierter, dass sich das Tier unerwartet davonschwamm, später jedoch auf einer nahegelegenen Sandbank wieder festzusitzen zu scheinen.
Der 13,5 Meter lange Wal und sein Überlebenskampf haben die Herzen der deutschen Öffentlichkeit erobert, wobei einige Zeitungen ihn „Timmy“ nannten.
Rettungskräfte hatten Sand von der Stelle weggearbeitet, an der der Wal etwa drei Wochen lang vor der Insel Poel nahe Wismar gestrandet war, und einen Schlepper für die Rettungsaktion herangezogen.
Der Plan sah vor, den Wal vom Meeresboden mit aufblasbaren Kissen anzuheben und ihn mit Pontonen zurück in die Nordsee zu transportieren oder möglicherweise bis zum Atlantik zu bringen.
Allerdings schwamm das Tier am Montag eigenständig davon, bevor es sich an einer anderen nahegelegenen Sandbank wieder zum Stillstand brachte, erklärte Till Backhaus, Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Rettungskräfte sehen den Fluchtversuch als Hinweis darauf, dass der Wal noch relativ gesund ist, und planen, es erneut zu versuchen, berichtete die Bild-Zeitung.
Backhaus, der vor Ort sprach, bestand darauf, dass das Tier diesmal nicht vollständig gestrandet sei, sondern sich stattdessen „ausruhe“.
Der Wal wurde erstmals am 23. März in der Nähe der Stadt Lübeck auf einer Sandbank gesehen, bevor er sich befreite und daraufhin mehrmals wieder festsetzte.
Am 1. April erklärten regionale Behörden, sie seien überzeugt, dass das schwer verletzte und verängstigte Tier sterben werde und nicht mehr gerettet werden könne.
Doch die lokalen Behörden genehmigten letzte Woche einen Rettungsversuch in letzter Minute, vorgeschlagen von zwei Unternehmern, von denen einer die große Elektronik-Einzelhandelskette MediaMarkt gegründet hat.