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Trumps China-Besuch: US-CEOs Musk, Cook und Nvidias Huang nehmen an Handelsgesprächen teil

15. Mai 2026

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Eine hochrangige Delegation von Geschäftsführern reist am Mittwoch mit dem US-Präsidenten Donald Trump nach China, wobei die Einbeziehung von Jensen Huang unterstreicht, wie der Export von KI-Chips und der Handel mit fortschrittlicher Technologie voraussichtlich zentrale Gesprächsthemen zwischen den beiden Ländern sein werden.

Wenn US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in Peking zu einem Gipfel mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping ankommt, wo er China dazu drängen will, sich gegenüber amerikanischen Firmen zu öffnen, wird er von führenden US-Führungskräften aus Technologie, Finanzen und Fertigung begleitet, darunter Persönlichkeiten aus dem Bereich KI und der Wall Street.

Ein Beamter des Weißen Hauses, der Anonymität wahren möchte, sagte, der Besuch solle den Dialog zu wichtigen wirtschaftlichen Fragen erleichtern, einschließlich Handelshemmnisse, KI-Entwicklung und geopolitische Stabilität, und nannte eine Liste der Unternehmensführer, die an der Reise teilnehmen.

In einer bedeutenden späten Entwicklung soll Jensen Huang, Präsident und CEO von Nvidia, Berichten zufolge der präsidialen Begleitung beigetreten sein. Während zuvor berichtet wurde, dass der Leiter des Halbleiter-Sektors nicht an der Reise teilnehmen würde, schloss er sich der Delegation offenbar in letzter Minute an.

Huangs Anwesenheit wird angesichts der derzeitigen Spannungen bezüglich Hardware-Exporten als wesentlich angesehen.

Die Trump-Administration hat strenge Beschränkungen beim Verkauf von H200-KI-Chips an China beibehalten, da deren potenzielle militärische Anwendungen befürchtet werden, und verlangt vor Auslieferungen eine strenge Verifizierung durch Dritte.

Nvidia hat sich aktiv dafür eingesetzt, das Weiße Haus dazu zu bewegen, diese Beschränkungen zu überdenken. Das Unternehmen argumentiert, dass andauernde Beschränkungen kontraproduktiv sein könnten, China dazu zu bringen, seine eigene inländische Innovation zu beschleunigen, während amerikanischen Unternehmen der Zugang zu einem wichtigen globalen Markt verwehrt würde.

Die Einbeziehung von Huang deutet darauf hin, dass die Zukunft der Hochtechnologie-Handelsbeziehung einen zentralen Fokus der diplomatischen Agenda bilden wird.

Elon Musk, Tim Cook, Larry Fink und andere

Die Delegation umfasst außerdem bedeutende Persönlichkeiten wie Elon Musk und Tim Cook.

Musk, der CEO von Tesla und SpaceX, bleibt eine zentrale Figur in der US-China-Wirtschaftsbeziehung aufgrund von Teslas umfangreichen Fertigungsaktivitäten in dem Land.

Diese Reise folgt auch auf seine Amtszeit als Leiter des Department of Government Efficiency, einer zeitweiligen Behörde, die im November 2025 aufgelöst wurde. Trotz früher öffentlicher Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidenten unterstreicht Musks Beteiligung die fortbestehende Bedeutung seiner Unternehmen in der Außenpolitik.

Gleichzeitig nimmt Tim Cook an dem teil, was voraussichtlich sein letzter größerer diplomatischer Einsatz als CEO von Apple sein wird.

Mit seinem Rücktritt zum 1. September ist Cook dabei, die Führung an John Ternus zu übergeben. Während seiner Amtszeit als CEO hat Cook die Auswirkungen von Handelskriegen durch eine Balance zwischen heimischer Investition und Produktion im Ausland gemanagt.

Um die Auswirkungen von Zöllen zu mildern, hat Apple kürzlich eine Investition in den USA in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar (510,8 Milliarden Euro) zugesagt, eine Maßnahme, die wichtige Ausnahmen für seine Flaggschiffprodukte sicherte.


Photo combo showing Elon Musk, Tim Cook, Kelly Ortberg, Jane Fraser, Stephen Schwarzman and Chuck Robbins. Some of the corporate leaders joining Trump on his trip to China.


Der Luftfahrtsektor wird von Kelly Ortberg, der CEO von Boeing, vertreten, der daran arbeitet, Lieferziele für Flugzeuge in einem herausfordernden regulatorischen Umfeld zu sichern.

Boeing hat seitdem erhebliche Hürden bewältigen müssen, seit Beijing die Einfuhrzölle auf amerikanische Güter im April 2025 auf 125% erhöht hat, eine retaliatorische Maßnahme nach der Entscheidung der USA, Zölle auf chinesische Produkte auf 145% zu erhöhen.

Ortberg hatte zuvor zuversichtlich erklärt, dass diese Handelskonflikte eine finanzielle Erholung nicht verhindern würden, und Berichten zufolge laufen Verhandlungen über einen großen Flugzeugverkauf.

Zu diesen Industrieführern gesellt sich eine Gruppe von Wall-Street-Führungskräften, darunter Larry Fink von BlackRock, David Solomon von Goldman Sachs und Jane Fraser von Citigroup. Berichten zufolge sind auch Führungskräfte von Meta, Mastercard und Visa anwesend, was eine breite Koalition amerikanischer wirtschaftlicher Interessen repräsentiert.

Gemeinsam streben diese Führungskräfte danach, eine Handelsbeziehung zu stabilisieren, die zunehmend durch protektionistische Maßnahmen und technologischen Wettbewerb geprägt ist.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.