Donald Trumps extravaganter Käfigkampf zum 80. Geburtstag auf dem Rasen des Weißen Hauses erweist sich als Prominentenabschreckung… Adam Sandler, Jared Leto und Dwayne „The Rock“ Johnson gehören zu den Prominenten, die Einladungen zur UFC Freedom 250-Veranstaltung abgelehnt haben, die am 14. Juni stattfinden soll.
Nach dem Konzert-Fiasko von Freedom 250, bei dem angekündigte Headliner der kommenden Veranstaltung nach und nach abgesagt hatten, steht Donald Trump vor einem weiteren A‑List-Problem.
Sein UFC-Spektakel, das den Südrasen des Weißen Hauses in eine 4.500 Plätze umfassende Käfigkampf-Arena verwandelt, scheint Prominente zu verlieren.
Es soll etwa 300 Einladungen an Prominente versandt worden sein, wobei UFC-Präsident Dana White dem Time Magazine mitteilte, dass sich unter den Gästen Schauspieler Adam Sandler, Jared Leto, Jason Statham sowie Regisseur Guy Ritchie, der ehemalige NFL-Spieler Tom Brady und der Wrestler, der zum Schauspieler wurde, Dwayne „The Rock“ Johnson, auf der Gästeliste der UFC Freedom 250 befanden.
Allerdings scheinen die Talente nicht geplant zu haben, am 14. Juni tatsächlich zu erscheinen – der Termin fällt zudem auf Donald Trumps 80. Geburtstag.
Ähnlich wie die Musiker, die die Great American State Fair-Konzerte ablehnen, weil sie nicht mit einer Trump-verbundenen Veranstaltung in Verbindung gebracht werden möchten oder an parteiischen Feierlichkeiten teilnehmen wollen, verweigern auch Spitzenprominente dem Käfigkampf ihre Teilnahme.
Eine nahestehende Quelle zu The Rock sagte Vanity Fair, dass er nicht teilnehmen werde, während Vertreter von Adam Sandler und Jared Leto mitteilten, dass sie für den Kampf nicht anwesend sein würden.
Niemand weiß, wer tatsächlich erscheinen wird, aber was die A‑Liste angeht, deutet sich erneut eine Buchungs-Pleite für die Trump-Regierung und ihre öffentlich-private Partnerschaft Freedom 250 an.
Freedom 250 wird durch eine öffentlich-private Partnerschaft finanziert, mit Geldern von Trump-nahen Technologiefirmen wie Palantir und Oracle sowie Bundesauftragnehmern Deloitte und Lockheed Martin, neben anderen. Es steht vor wachsamer Kritik von Aufsichtsorganisationen und Mitgliedern des Kongresses wegen der Verwendung von Bundesmitteln für Trump-naheste Veranstaltungen.
Die Verbraucherschutzorganisation Public Citizen hat congressional investigations gefordert, nachdem die New York Times berichtete hatte, dass Spendern bei Freedom 250 Zugang zum Präsidenten angeboten wurde, wenn sie eine Million Dollar spendeten.
Nach einer aktuellen YouGov-Umfrage lehnen 51 Prozent der Amerikaner die Käfigkampf-Feier ab, wobei viele die Veranstaltung eher als Party für Trump denn als eine echte 250-Jahr-Feier der USA betrachten.