Die Pegelstände im Rhein erreichten am Samstag einen historischen Tiefstand, wobei der Pegel in Köln 68 Zentimeter betrug, einen Zentimeter unter dem bisherigen Rekord, der im Oktober 2018 aufgestellt wurde, gemäß der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV).
Aufnahmen vom Hafen Rheinauhafen in Köln zeigten Boote, die im flachen Wasser gestrandet waren, während Anwohner am ausgetrockneten Flussufer entlanggingen und mit dem Fahrrad fuhren, manche hielten inne, um Fotos zu machen.
Auch Deutschlands wichtigste Wasserwege, darunter Elbe und Donau, verzeichnen ebenfalls niedrige Pegel. Angesichts der anhaltenden Hitze und Dürre, die sich offenbar nicht bessern, warnen Behörden vor zunehmenden wirtschaftlichen Folgen für Schifffahrt und flussabhängige Branchen.