Die Geiselnehmer und mindestens eine Geisel sollen laut der Bild-Zeitung im Banktresor eingeschlossen gewesen sein.
Bankräuber nahmen am Freitag in der westdeutschen Stadt Sinzig mehrere Geiseln, wie die Polizei mitteilte, wobei mehrere schwer bewaffnete Beamte die Bank umlagerten.
Die Polizei sagte, es sollen sich offenbar „mehrere Geiselnehmer und Geiseln in der Bank befinden“ haben, und dass der Fahrer eines Geldtransports zu den Festgenommenen gehört.
Polizeibeamte mit Helmen, ballistischen Schutzwesten und Gewehren wurden auf einer Kopfsteinpflasterstraße vor der Filiale der Bank in der Stadt gesehen, wie Fotos der Bild-Zeitung zeigten.
Es war zunächst nicht klar, wie viele Räuber beteiligt waren, oder über welche Waffen sie verfügen könnten.
Laut der Bild-Zeitung wurde der Insasse eines gepanzerten Lieferwagens vor der Bank abgefangen und bedroht, in der am Freitag gegen 9:00 Uhr beginnenden Auseinandersetzung.
Die Geiselnehmer und mindestens eine Geisel sollen im Tresor der Bank eingeschlossen gewesen sein, hieß es in dem Bericht, ohne eine Quelle zu nennen.
Die kleine Stadt Sinzig liegt etwas westlich des Rheins, ungefähr auf halbem Weg zwischen den Städten Bonn und Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz.
Die Polizei sagte, dass derzeit keine Gefahr für Personen außerhalb des abgesperrten Bereichs besteht, und fügte hinzu, dass sie derzeit keine weiteren Informationen geben könne.
Aus „taktischen Gründen“ würden Details zurückgehalten, sagte ein Sprecher dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Geiselnehmer Online-Nachrichtenberichte lesen.
In späten 2025 ereignete sich in Gelsenkirchen, einer weiteren Stadt im Westen Deutschlands, ein Bankraub, der nach Polizeiangaben 30 Millionen Euro Verlust verursachte.