Der Krieg Russlands gegen die Ukraine steht ganz oben auf der Agenda der Münchner Sicherheitskonferenz dieses Jahres, wobei europäische Führer versuchen, die Vereinigten Staaten in den Bemühungen um eine gerechte Friedensvereinbarung einzubinden.
US-Außenminister Marco Rubio nahm nicht am Berlin-Format-Treffen zur Ukraine teil, das am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) stattfand.
Das Treffen wurde von Führungspersönlichkeiten aus einem Dutzend europäischer Länder besucht, darunter der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj, Frankreichs Präsident Macron, Deutschlands Kanzler Merz, sowie die Chefs der Europäischen Kommission, des Europäischen Rates und der NATO-Militärallianz.
Die Absage soll Berichten zufolge in letzter Minute aufgrund von Terminüberschneidungen erfolgt sein.
Rubio sollte die Konferenz am Samstagmorgen ansprechen, war jedoch bereits am Freitag angekommen, wo er die syrischen, chinesischen und deutschen Delegationen traf, die von Kanzler Merz angeführt wurden.
Nach Angaben der Medien sprachen Merz und Rubio über Russlands Krieg gegen die Ukraine sowie über die europäische Aufrüstung und Europas Rolle in der NATO.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul schrieb auf X, dass das Treffen die starke transatlantische Bindung bekräftigt habe. Die USA und Deutschland seien enge Freunde mit gemeinsamen Interessen, darunter eine starke NATO und ein starkes Europa, fügte er hinzu.