Eine gigantische wasserstoffbetriebene Maschine hat erfolgreich Elektrizität ins nationale Netz Spaniens eingespeist, was der Hersteller als weltweiten Erstfall bei der groß angelegten Stromerzeugung bezeichnet. Befürworter sagen, dass die Technologie dazu beitragen könnte, erneuerbare Energiesysteme ohne CO2-Emissionen zu stabilisieren.
Eine gigantische wasserstoffbetriebene Maschine hat erfolgreich Elektrizität für das spanische Nationalnetz erzeugt, in dem der Hersteller von einem weltweiten Erstfall bei der groß angelegten Stromerzeugung spricht.
Die Technologie wurde vom finnischen Energiekonzern Wärtsilä entwickelt und in seiner Anlage im Norden Spaniens getestet. Der Motor läuft vollständig mit Wasserstoff und soll dazu beitragen, eines der größten Probleme erneuerbarer Energien zu lösen: Elektrizität bereitzustellen, wenn Wind- und Solarenergie nicht genügend Energie erzeugen.
Unternehmensvertreter sagten, wasserstoffbetriebene Motoren könnten dazu beitragen, zukünftige Stromnetze auszugleichen, ohne Kohlenstoffemissionen zu erzeugen. Im Gegensatz zu Wasserstoff-Brennstoffzellen verwendet das System einen großen Verbrennungsmotor, der darauf ausgelegt ist, mit reinem Wasserstoff zu laufen.
Wärtsilä zufolge könnten mehrere Einheiten schließlich zu Kraftwerken in Versorgungsmaßstab kombiniert werden, die Hunderte Megawatt Strom erzeugen können.
Allerdings sagen Experten, dass weiterhin erhebliche Hürden bestehen. Der groß angelegte Einsatz von Wasserstoff würde erhebliche Investitionen in Produktion, Speicherung und Transportinfrastruktur sowie eine stärkere politische Unterstützung erfordern.
Der Test erfolgt, während Spanien seine erneuerbare Energie weiter ausbaut, wobei Wind- und Solarenergie einen wachsenden Anteil an der Stromerzeugung des Landes ausmachen.