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Landwirtschafts-Notstandsgesetz verabschiedet: Bedingte Wiedereinführung zweier Pestizide

24. Juli 2026

Das Gesetz bestätigt, dass im Rahmen einer Ausnahme eine Genehmigung zur Verwendung von zwei umstrittenen Pestiziden erteilt werden kann: Acetamiprid, schädlich für Bestäuber, und Flupyradifurone, wahrscheinlich als behandelte Samen verkauft.

Premierminister Sébastien Lecornu hatte den Landwirten versprochen, Lösungen für ihre Probleme mit ihren „Produktionsmitteln“ zu finden.

Senatoren stimmten dem Gesetzentwurf mit 214 zu 111 Stimmen zu.

Das Notstandsgesetz wurde mit Mühe durchgesetzt und verursacht Spaltungen selbst innerhalb der Regierungsmehrheit.

Die Ministerin für den ökologischen Wandel, Monique Barbut, lehnte die Verabschiedung des Gesetzes ab und kündigte an, dass sie ihren Rücktritt bei Emmanuel Macron einreichen werde, sobald es vom Senat gebilligt wurde.

Die Linke wird voraussichtlich die Angelegenheit dem Verfassungsrat vorlegen, und MdB Daniel Salmon von den Grünen hat von einem „rücksichtslosen und destruktiven Hals-über-Kopf-Rausch, begleitet von selbstgefälligen Maßnahmen, die den wissenschaftlichen Belegen widersprechen“ gesprochen.

Für seinen Teil beschreibt der zentristische Senator Franck Ménonville den Text als Reaktion auf „die Heuchelei, in Frankreich weniger zu produzieren, um immer mehr Produkte zu importieren, die nicht unseren Standards entsprechen“.

Das Gesetz sieht vor, dass, falls es vom Minister für Landwirtschaft referiert wird, die Gesundheitsbehörde Anses „in Ausnahmefällen“ und vorbehaltlich bestimmter Bedingungen die Verwendung zweier Pestizide genehmigen darf: Acetamiprid und Flupyradifurone.

Der erste wurde in Frankreich seit 2018 verboten. Die EU erlaubt ihn bis 2033, und zwar in immer niedrigeren Dosen.

Flupyradifurone (Quelle auf Französisch), seit dem 31. Dezember 2019 verboten, gilt als Neonicotinoid der neuen Generation. Dessen Anwendung ist in der EU bis 2029 genehmigt.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.