Trauernde versammelten sich am Sonntag in der Nähe des Brandenburger Tors in Berlin und legten Blumen, Kerzen, Regenbogenflaggen und handschriftliche Botschaften zum Gedenken an das Opfer des tödlichen Angriffs vom Samstag in der Nähe des Pride-Festivals der Stadt nieder.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz nahm an der Gedenkstunde teil und legte Blumen als Zeichen der Ehrung nieder.
In der Nähe bauten Arbeiter Festivalbühnen ab und räumten Müll aus dem Gebiet, nachdem die Feierlichkeiten vorzeitig beendet worden waren.
Der Anschlag kostete eine Frau das Leben und 29 weitere wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, der Verdächtige, der von der Polizei erschossen worden war, habe die sogenannte IS-Gruppe unterstützt.