Copenhagen Fashion Week arbeitet seit dem vergangenen Jahr mit Renoon zusammen und greift dabei auf die vierjährige Arbeit des Unternehmens im Bereich Digitaler Produktpässe und der dahinterstehenden Technologie zurück.
Obwohl die Copenhagen Fashion Week die jüngste der großen Fashion Weeks ist, läuft sie seit 20 Jahren.
Sie unterscheidet sich von den etablierten Shows in Paris oder Mailand, weil in Skandinavien ein starker Fokus auf Nachhaltigkeit liegt und Modemarken strenge Anforderungen erfüllen müssen, um ihre Kollektionen präsentieren zu dürfen.
Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein Konzept, das vielen Menschen und Fachleuten durch Regulierung bekannt ist. Die Erfüllung seiner Anforderungen ist eine kreative und industrielle Herausforderung, die Unternehmen souverän zu bewältigen haben. Für Iris Skrami, die Geschäftsführerin von Renoon, ist es ein spannender Moment – sowohl für die Branche als auch für dieses Instrument.
Der Digitale Produktpass ist Teil einer europäischen Regulierung, die 2024 eingeführt wurde, um die Umweltbelastung von Produkten zu minimieren. Während sie rechtlich bindend ist, wird sie nicht nur in Europa umgesetzt – sie wird auch von den Vereinten Nationen und anderen Ländern übernommen. Sie fördert die Entwicklung einer Kultur der Produktinformationen für Verbraucherinnen und Verbraucher und hilft ihnen, informiertere Entscheidungen darüber zu treffen, was sie kaufen und wer es hergestellt hat.
Wie Skrami erklärt, ist das Konzept des Digitalen Produktpasses ziemlich einfach.
„Es handelt sich im Wesentlichen um ein E‑Label. Stellen Sie sich das Etikett an jedem Produkt vor, aber vollständig digitalisiert. Sie können einen QR-Code scannen oder eine Seite mit Informationen über das Produkt öffnen, die an jedem Verkaufsort verfügbar ist – ob im physischen Laden oder online. Und im Wesentlichen liefern wir mehr Details zum Produkt, wie wer es hergestellt hat und wo es hergestellt wurde“, sagt sie.
Es ist wichtig, die Geschichte hinter dem Produktionsprozess zu erzählen, aber ebenso entscheidend ist es, dass die Verbraucher Teil dieser Geschichte werden. Käufer können das Produkt als ihr eigenes registrieren.
„Für uns war es eine Ehre und Freude, im vergangenen Jahr mit dem Team der Copenhagen Fashion Week zusammenzuarbeiten. Ihnen zu helfen, die nächsten Schritte zu erkunden, einschließlich in der Technologie als Plattform – denn Copenhagen Fashion Week ist im Wesentlichen eine Plattform. Es ist eine Plattform für Branchenfachleute, für Designerinnen und Designer, und ein Weg, sie dabei zu unterstützen, die nächsten Phasen zu erreichen, die die Zukunft von ihnen verlangen wird, und im Geschäft sowohl in Europa als auch darüber hinaus erfolgreich zu sein“, sagt Skrami.
Das Konzept hinter der Fashion Week ist markenorientiert. Die Copenhagen Fashion Week versteht es besonders gut, mehr Gespräche anzustoßen und zu eröffnen – nicht nur auf dem Laufsteg.
