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Nepal-Überschwemmung: Dramatische Aufnahmen zeigen, wie das Rasuwa-Tal überflutet wird.

31. August 2026

Filmmaterial, das vom Nepalischen Roten Kreuz aufgenommen wurde, zeigt am 26. August Hochwasser, das durch den Bezirk Rasuwa in Nepal schwappt, nachdem ein Eis- und Felssturz einen Nebenfluss nahe der Grenze zu Tibet blockiert hatte. Der natürliche Damm brach später und schleuderte eine Flut aus Wasser und Trümmern durch das Trishuli-Tal.

Die Katastrophe begann laut Behörden gegen 8:40 Uhr morgens, mit besonders schweren Zerstörungen in Rasuwagadhi, Timure und Syabrubesi. Straßen, Brücken, Märkte und Wasserkraftanlagen wurden beschädigt oder weggespült.

Mindestens 157 Menschen wurden getötet, und Hunderte galten als vermisst, während Rettungsteams am 27. August weiter suchten. Sicherheitskräfte, Mitarbeiter der Wasserkraftwerke und ausländische Touristen gehörten zu den Vermissten.

Im benachbarten Bezirk Nuwakot suchten Rettungskräfte und ein Spürhund in schlammigen Bereichen nach Überlebenden, während Fahrzeuge im Schlamm begraben lagen und Häuser beschädigt wurden. Mindestens 19 Straßenbrücken und rund 40 Kilometer Straßen wurden zerstört oder schwer beschädigt, wodurch die Handelsroute Kathmandu-Kerung gestört wurde.

In Kathmandu versammelten sich Verwandte Vermisster im Bir Hospital mit Fotos ihrer Liebsten und warteten auf Neuigkeiten. Die Regierung hat Rasuwa, Nuwakot und Dhading zu Krisenregionen erklärt und die Armee, Polizei und Hubschrauber eingesetzt. Schlechtes Wetter und instabile Hänge behindern weiterhin die Rettungsmaßnahmen.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.