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CDU-Politiker: Es ist nicht richtig, Merz’ Zukunft nach der Landtagswahl zu diskutieren

12. September 2026

CDU-Politiker und deutscher Bundestagsabgeordneter Günter Krings bezeichnet die Ergebnisse der Wahl in Sachsen-Anhalt als verheerend und sagt, die Lage sei noch schlimmer als erwartet, nachdem die rechtsextreme AfD 43,8 Prozent der Stimmen gewonnen habe.

Es wäre nicht ‚verantwortlich‘ für die christlich-demokratische Union (CDU), bereits einen Tag nach dem Wahlsieg der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt darüber zu sprechen, den Kanzler zu wechseln, hat der CDU-Politiker und Bundestagsabgeordnete Günter Krings Euronews gesagt.

Er sagt, seine Partei müsse ihre Anstrengungen darauf richten, ihre ‚geringe‘ Glaubwürdigkeit zu verbessern, und weist der Europäischen Union die Schuld zu, indem er erklärt, dass „ein wesentlicher Teil der Wut der Wähler von den Entscheidungen der EU kommt“.

Die AfD gewann am Sonntag 43,8 Prozent der Stimmen im ostdeutschen Bundesland, mehr als doppelt so viel wie vor fünf Jahren.

Das lag deutlich vor der CDU von Merz, die 17,2 Prozent erreichte und damit rund die Hälfte ihrer Unterstützung verlor. Es lastet zunehmender Druck auf Kanzler Friedrich Merz, dessen Beliebtheit in Umfragen Rekordtiefstände erreicht hat.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.