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Gänseherde hinter dem Unfall der Familie des Siemens-CEOs in New York

21. Juli 2026

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Für den Siemens-CEO aus Barcelona und seine fünffköpfige Familie sollte es eine unvergessliche Hubschraubertour über New York werden. Stattdessen endete der Flug in einer Tragödie: Das Flugzeug stürzte in den Hudson River. Die Ermittler kennen nun den Grund.

Kurz vor dem Start blieb noch Zeit für ein letztes Familienfoto – Wenige Minuten später stürzten der Leiter der spanischen Niederlassung von Siemens, Agustín Escobar, seine Frau und ihre drei Kinder im Alter von elf, sieben und vier Jahren zusammen mit dem Hubschrauberpiloten in den eisigen Hudson River.


Joan Camprubí Montal, a relative of five of the victims of the Hudson River helicopter crash, stands in front of a memorial wreath in New York on Saturday, 12 April 2025.


Mehr als ein Jahr nach der Katastrophe hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlicht. Dem Bericht zufolge entdeckten die Ermittler Überreste mehrerer Gänse in den Rotorblättern des Helikopters.

Nach Angaben der Polizei starben vier Menschen am Ort des Geschehens, während zwei weitere später im Krankenhaus an ihren Verletzungen starben.

Vogelstöße gehören in der Luftfahrt zwar zum Normalbetrieb, aber schwere Unfälle, die durch Gänse verursacht werden, sind äußerst selten. Große Vogelschwärme wie Gänse können jedoch bei der Kollision erhebliche Schäden verursachen.

Lennart Krüger

Lennart Krüger

Ich bin Lennart Krüger, Redakteur bei S-Bahn Hamburg. Ich schreibe über Stadtleben, Kultur und alles, was Hamburg bewegt – von neuen Projekten bis zu verborgenen Geschichten. Meine Leidenschaft: die Vielfalt dieser Stadt in Worte zu fassen.