Für den Siemens-CEO aus Barcelona und seine fünffköpfige Familie sollte es eine unvergessliche Hubschraubertour über New York werden. Stattdessen endete der Flug in einer Tragödie: Das Flugzeug stürzte in den Hudson River. Die Ermittler kennen nun den Grund.
Kurz vor dem Start blieb noch Zeit für ein letztes Familienfoto – Wenige Minuten später stürzten der Leiter der spanischen Niederlassung von Siemens, Agustín Escobar, seine Frau und ihre drei Kinder im Alter von elf, sieben und vier Jahren zusammen mit dem Hubschrauberpiloten in den eisigen Hudson River.
Mehr als ein Jahr nach der Katastrophe hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlicht. Dem Bericht zufolge entdeckten die Ermittler Überreste mehrerer Gänse in den Rotorblättern des Helikopters.
Nach Angaben der Polizei starben vier Menschen am Ort des Geschehens, während zwei weitere später im Krankenhaus an ihren Verletzungen starben.
Vogelstöße gehören in der Luftfahrt zwar zum Normalbetrieb, aber schwere Unfälle, die durch Gänse verursacht werden, sind äußerst selten. Große Vogelschwärme wie Gänse können jedoch bei der Kollision erhebliche Schäden verursachen.