Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Gleisbauarbeiten auf der Strecke der Linien S21 und S2

Gleisbauarbeiten auf der Strecke der Linien S21 und S2

Umfangreiche Bauarbeiten während der Sommerferien

Diesen Sommer ist einiges geplant: In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli beginnen umfangreiche Baumaßnahmen auf der S-Bahn-Strecke in Richtung Aumühle. Aus diesem Grund wird bis zum 29. Juli ein Schienenersatzverkehr zwischen Berliner Tor und Bergedorf eingerichtet. Wir erklären euch, wie die Maßnahmen den Betrieb auf den Linien zukünftig verbessern werden und wie ihr ab dem 7. Juli trotzdem an euer Ziel kommt.

Ab dem 7. Juli sind unsere Kollegen drei Wochen lang ununterbrochen am Werk – auf der Strecke ab Berliner Tor wird in diesem Zeitraum an mehreren Streckenabschnitten gleichzeitig  gearbeitet. Es werden neue Kabel verlegt sowie Sanierungs- und Gleisarbeiten durchgeführt. Die umfangreichsten Bauarbeiten finden zwischen Billwerder-Moorfleet und Tiefstack statt: Hier erfolgen der Einsatz eines sogenannten Weichentrapezes, als auch umfangreiche Arbeiten an den dortigen Signalanlagen.

So viel können vier neue Weichen verändern

Vier neue Weichen werden auf dem Abschnitt zwischen Billwerder-Moorfleet und Tiefstack eingebaut. Diese verbinden die beiden Streckengleise miteinander und zusammen mit den neuen Signalanlagen werden die Haltepunkte Billwerder-Moorfleet und Tiefstack zu einem Bahnhof verbunden, an dem Züge im Störungsfall angehalten oder gewendet werden können. In Zukunft muss also bei Baumaßnamen oder Störungen nicht mehr zwangsläufig die gesamte Strecke gesperrt werden. Dies kommt zukünftig auch den in den nächsten Jahren geplanten Brückenerneuerungen auf dem Teilabschnitt zwischen Berliner Tor und Rothenburgsort zugute. Hierbei verkürzt die neue Infrastruktur den Weg, der infolgedessen mithilfe des Schienenersatzverkehres bedient wird, deutlich.

Da auf beiden Streckengleisen in Richtung Bergedorf gebaut wird, gibt es keine Ausweichmöglichkeiten für die S-Bahn-Züge. So entfällt der Verkehr auf der Linie S2 zwischen dem 7. und 29. Juli vollständig. Die S21 verkehrt nur zwischen Elbgaustraße und Berliner Tor sowie Bergedorf und Aumühle und auch die Linie S31 muss zwischen Hauptbahnhof und Berliner Tor entfallen.

Schienenersatzverkehr

Damit der Betrieb auch weiterhin zuverlässig läuft, muss das Streckennetz regelmäßig erneuert und modernisiert werden. Viele dieser Arbeiten finden während der Betriebsruhe statt, um den Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Einige Maßnahmen sind allerdings sowohl logistisch als auch zeitlich so umfangreich, dass sie nicht innerhalb weniger Stunden zu realisieren sind. In solchen Fällen ist eine Streckensperrung unumgänglich.

Unsere Planer achten darauf, solch aufwändige Bauarbeiten an Tagen zu platzieren, die statistisch ein möglichst geringes Fahrgastaufkommen aufweisen. So fallen Großbaustellen oft in die Ferienzeit, da in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß weniger Pendler im Streckennetz unterwegs sind.

Damit ihr nichtsdestotrotz an euer Ziel gelangt, wird wieder ein Schienenersatzverkehr für euch eingerichtet. Insgesamt werden drei verschiedene Busrouten gefahren, um den Ausfall des S-Bahn-Betriebs zwischen Berliner Tor und Bergedorf aufzufangen. Diese Busse verkehren tagsüber sowohl unter der Woche als auch am Wochenende im 10-Minuten-Takt; nachts wird der Verkehr eingeschränkt.

Option 1:

Eure erste Möglichkeit bieten die Direktbusse, die ohne Halt zwischen Bergedorf und Berliner Tor pendeln. Perfekt für alle Berufstätigen aus Bergedorf, Reinbek, Wohltorf oder Aumühle, die in die City müssen. Ab Berliner Tor besteht dann wieder Anschluss an die S-Bahnen.

Option 2:

Für Fahrgäste aus Nettelnburg und Allermöhe wurde ebenfalls eine schnelle Option zur Verfügung gestellt: Diese Busse bedienen ausschließlich die Stationen Berliner Tor, Allermöhe und Nettelnburg.

Option 3:

Eine weitere Buslinie fährt alle Stationen zwischen Berliner Tor und Bergedorf an: Rothenburgsort, Tiefstack, Billwerder-Moorfleet, Mittlerer Landweg, Allermöhe und Nettelnburg gehören zur geplanten Strecke.

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