Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Altona 93 – Torschuss mitten in die Herzen der Hamburger

Altona 93 – Torschuss mitten in die Herzen der Hamburger

Der Altonaer Fußball-Club von 1893 e.V., kurz „Altona 93“, ist wieder ein fester Bestandteil des Hamburger Fußball-Schnacks. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga Nord wächst die Fangemeinde um die Spieler des Vereins – auch die S-Bahn Hamburg gehört dazu und unterstützt den Fußball-Club auf seinem Weg nach oben.

Das Besondere an Altona 93? Der Fußball-Club ist nicht nur ein echter Hamburger Traditionsverein und einer der ältesten deutschen Vereine überhaupt, sondern auch Gründungsmitglied des Deutschen Fußball-Bundes. Beim Sprint in die 2. Bundesliga wurde Altona 93 allerdings schnell vom Hauptkonkurrenten aus St. Pauli überholt und es ging bergab.

Doch es kam viel Verstärkung: Aus allen Himmelsrichtungen zog es junge Talente nach Altona, sodass der Verein in der letzten Saison endlich den Sprung in die Regionalliga schaffte. Auch diese Saison wird es spannend: „Es wird schwer, aber ich glaube wir schaffen das“, sagt Joshua Du Preez. Der gebürtige Südafrikaner spielt seit 2015 in Altona und war beim Aufstieg dabei.

Das Ziel für die kommende Saison?

„Einfach nicht absteigen“, sagt Joshua und lacht. „Wir möchten es auf jeden Fall zur Tabellenmitte schaffen. Unser Hauptziel sind natürlich die 40 Punkte und damit safe in der Liga zu bleiben. Alle weiteren Punkte wären natürlich auch super gut!“

Für das Team ist es eine brandneue Liga, in der sie sich erst einmal beweisen müssen. „Wir hatten schon ein paar Höhen und Tiefen, aber alle sind sehr optimistisch“, sagt Joshua, „wir haben viele neue Spieler diese Saison, trotzdem ist der Teamspirit zurzeit richtig gut. Alle sind unglaublich motiviert.“

Für den Kapstädter ist es ein besonderes Gefühl, im Land des Fußballs zu spielen. Ende 2013 kam Joshua für den kleinen Lederball nach Deutschland. Er hatte im Jahr zuvor bei Nike Chance, einem Wettkampf für junge Fußballtalente in Kapstadt, teilgenommen, schaffte es dann aber leider nicht in die engere Auswahl, die nach Barcelona flog. Dafür sah ihn ein Agent spielen und war sofort überzeugt: Da geht doch noch mehr! Er hatte Connections zu Joe Enochs, Cheftrainer beim Drittligisten Vfl Osnabrück. Der Verein wurde Joshuas erste Station in Deutschland. Dann ging es weiter zum SV Todesfelde in Schleswig-Holstein: „Dort habe ich auch ein bisschen Deutsch gelernt“, scherzt Joshua.

Das Wetter könnte zwar im Vergleich zu Kapstadt ein bisschen besser sein, aber es ist eine wunderschöne Stadt.
Joshua über Hamburg

Seit Juni 2015 spielt er als Torwart bei Altona 93 und fühlt sich wohl im Verein. „Die Stimmung bei einem Heimspiel ist besonders und nicht vergleichbar mit anderen Clubs, für die ich spielen durfte. Wir haben super Fans. In der Regionalliga gibt es glaube ich nur wenige Vereine, die so viele Zuschauer anlocken wie wir“, erzählt Joshua und ergänzt: „Das ist natürlich super wichtig und motivierend für uns Spieler.“

Auch in die Hansestadt hat sich der Südafrikaner verliebt. Er kürt sie sogar zu seiner Lieblingsstadt in Deutschland. „Das Wetter könnte zwar im Vergleich zu Kapstadt ein bisschen besser sein, aber es ist eine wunderschöne Stadt. Tolle Architektur und ich liebe die Alster, Elbe und das viele Grün hier.“

Auch mit der S-Bahn Hamburg ist er regelmäßig unterwegs – zum Training fährt er nur eine Station . „Mit dem Zug geht das einfach am schnellsten!“ Aber auch in alle anderen Ecken Hamburgs bringt ihn die Bahn. Am liebsten mag er die Schanze. Das alternative Viertel mit den vielen Bars und Lokalen erinnert ihn an seine Heimat Kapstadt.

Wo fährst du lieber hin?

Altona 93 – Torschuss mitten in die Herzen der Hamburger

1.) Altona oder Hauptbahnhof
2.) Alster oder Elbe
3.) Elb- oder Landungsbrücken
4.) Schanze oder Reeperbahn