Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Caramba – das Volleyball-Team Hamburg

Caramba – das Volleyball-Team Hamburg

Unmittelbar an der Haltestation Neugraben befindet sich die CU Arena, in der das Volleyball-Team Hamburg seine Spiele austrägt und eine Mission hat: wieder erstklassig zu spielen!

Der Blick geht weit hinauf! Wenn man die beiden Volleyballerinnen Saskia Radzuweit (182 cm) und Nina Braack (185 cm) zum Interview nach ihrem Training trifft, muss man stets nach oben schauen, um Augenkontakt zu halten. Aber wer Bälle übers Netz schmettern möchte, muss eben groß sein.

Das tun die beiden auch ziemlich erfolgreich. Jahrelang spielten die Damen des Volleyball-Teams Hamburg erstklassig. Zum Ende der letzten Saison musste der langjährige Hauptsponsor und Namensgeber Aurubis, ein Kupferproduzent, die Zusammenarbeit allerdings beenden. Damit fehlte es an den nötigen finanziellen Mitteln für den Profisport.

Ein Neustart in der Zweiten Bundesliga war die einzige Lösung, um weiter als Mannschaft auftreten zu können. Mit neuen Sponsoren und einem Förderverein ist das Volleyball-Team Hamburg mittlerweile wieder auf einem guten Weg. Auch wenn der Erwartungsdruck groß ist: Muss eine Bundesliga-Mannschaft nicht alle Teams der Zweiten Liga schlagen und den direkten Wiederaufstieg schaffen? Leichter gesagt als getan! Denn in der Zweiten Bundesliga sind die Vereine absolut gleich auf und spielen alle auf einem hohen Niveau.

Wo fährst du lieber hin?

Nina Braack

Caramba – das Volleyball-Team Hamburg

Altona oder Hauptbahnhof
Alster oder Elbe
Landungsbrücken oder Elbbrücken
Schanze oder Reeperbahn
Knust oder Altonaer Museum

Die langjährigen Top-Spielerinnen Nina Braack und Saskia Radzuweit hätten den Verein wechseln können, um weiterhin auf Bundesliga-Ebene Volleyball zu spielen. Aber sie blieben Hamburg treu: Hier ist ihr Zuhause, hier haben sie sich ihr Leben aufgebaut und verbinden viel mit der Hansestadt und ihrem Verein.

Und einen Vorteil hat die Zweite Liga auch: Die jungen Frauen haben ein wenig mehr Zeit – trotz eines straffen Trainingsplans mit vier Trainingseinheiten in der Woche. Jeweils drei Stunden wird an Taktik, Spiel und Fitness gearbeitet. Dazu kommen noch die Spiele am Wochenende – und eben der Alltag. Saskia ist in den letzten Zügen ihrer Ausbildung zur Groß- und Einzelhandelskauffrau; Nina macht gerade den Master in Unternehmenskommunikation. Eines bleibt aber: Die große Leidenschaft für den Sport. Während in den letzten Jahren kaum Zeit für Treffen mit Freunden, Familie oder für andere Aktivitäten war, ist dafür nun wieder ein wenig mehr Platz im Kalender.

„Wir sind Botschafter der Hansestadt.“
Nina Braack, Mittelblock-Spielerin.

Das Besondere am Volleyball? „Dieser Sport funktioniert nur als Team“, erklärt Saskia Radzuweit, „denn jede einzelne Spielaktion baut aufeinander auf.“ Es geht darum, nicht sich in Szene zu setzen, sondern das ganze Team. Mit „Caramba“ wollen sie nun wieder durchstarten – das ist der Teamspruch und bedeutet, dass es mit Vollgas nach oben geht. Am liebsten natürlich wieder direkt in die Erste Bundesliga.

Wo fährst du lieber hin?

Saskia Radzuweit

Caramba – das Volleyball-Team Hamburg

Altona oder Hauptbahnhof
Alster oder Elbe
Landungsbrücken oder Elbbrücken
Schanze oder Reeperbahn
Knust oder Altonaer Museum

 

Für Hamburg zu spielen, eine Stadt, die man liebt und mit der man sich identifiziert, bleibt für die beiden bedeutend. „Wir sind Botschafter der Hansestadt“, ist sich Nina Braack ihrer wichtigen Rolle durchaus bewusst. Die geborene Frankfurterin lebt seit 2002 in Hamburg und bezeichnet die Metropole an der Elbe als ihre Heimat.

Und wie kommt die S-Bahn ins Spiel?

Die CU Arena befindet sich nur einige Gehminuten von der Haltestation Neugraben entfernt. Aber nicht nur das verbindet die beiden mit dem Verkehrsunternehmen. Nina Braack: „Ich wohne in Hoheluft und nehme oft die S-Bahn, wenn ich zur Uni oder zum Training muss. Das ist einfach stressfreier.“ Auch Saskia Radzuweit verlässt sich in ihrer Freizeit gerne auf die Bahn: „Ich bin ein kleines Strandkind und fahre wahnsinnig gerne an den Elbstrand in Blankenese.“

Die S-Bahn bringt die gebürtige Hamburgerin auch direkt dorthin. „Warum kam es zu der Zusammenarbeit eigentlich erst jetzt? Es ist ja schließlich nicht nur für uns sehr praktisch, sondern auch für unsere Fans!“, fasst Nina Braack die Vorteile der Partnerschaft mit der S-Bahn Hamburg mit einem Lachen zusammen.

"Die S-Bahn Hamburg ist ein verlässlicher und toller Partner."
Saskia Radzuweit, Außenangreiferin.

Die Fans sind besonders bei den Heimspielen extrem wichtig für die Damen des VT Hamburg. Wenn sie von knapp 2.000 Zuschauern angefeuert werden, während sie mit dem Song „Ahnma“ der Hamburger Hip-Hop-Band „Beginner“ in die Halle einlaufen, spüren die Volleyball-Damen die besondere Unterstützung nach jedem Spielzug.

Denn die Botschaft wird mit nur einer Liedzeile ausgedrückt: „Wir packen Hamburg wieder auf die Karte!“ Die Ziele für die Saison sind also klar. Nach anfänglichen Startproblemen, da die Mannschaft komplett neu zusammengewürfelt wurde, ist der direkte Wiederaufstieg an Platz 8 der Tabelle zwar nicht unerreichbar, aber schwierig. Aus diesem Grund wird erst einmal eine Platzierung im oberen Drittel anvisiert. Und die Damen des Volleyball-Teams Hamburg geben alles, um dieses Vorhaben in die Realität umzusetzen.