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#erstklassig – die 1. Bundesligasaison der Hamburg Towers

#erstklassig – die 1. Bundesligasaison der Hamburg Towers

Die Premiere in der ersten Bundesliga liegt bereits hinter den Hamburg Towers. Wir haben uns mit unseren Partnern getroffen, um über Veränderungen und Ziele zu in der neuen Saison zu sprechen.

Sie machten es richtig spannend! Das Team um Mike Taylor zeigte ganz Hamburg, was für eine Power in dem Glauben an sich selbst steckt. Als Underdog in die Playoffs gestartet, sicherten sich die Hamburg Towers nicht nur den Aufstieg, sondern obendrauf noch den Meisterschafts-Titel. Mehr ging nicht! Hamburg wurde gezeigt, dass hier keineswegs nur Fußball gespielt wird, sondern auch hochklassiger, und jetzt auch erstklassiger Basketball.

Marvin Willoughby hat die Hamburg Towers 2013 gegründet und beschreibt die letzten Wochen der Saison 2018/19 als ein „emotionales Auf und Ab.“ Die Anspannung in dieser Zeit war riesig. Anders als die Spieler, die ihre Emotionen auf dem Platz rauslassen konnten, fiel es Willoughby auf der Zuschauertribüne teilweise schwer, seine Gefühle in Schach zu halten. Zeit das alles zu verarbeiten, gab es nicht wirklich. Schon am Morgen nach der Aufstiegsparty galt es die neue Saison, die erste Saison in der 1. Basketball-Bundesliga (BBL) vorzubereiten. Hier musste nicht nur die Teamaufstellung auf dem Court neu bedacht, sondern auch hinter den Kulissen einiges getan werden. Dazu gehörten auch einige Änderungen in der Halle.

Jeder soll es sich leisten können, ein Spieler der Towers zu sehen!
Jan Fischer. Geschäftsführer bei den Hamburg Towers

Die 1. Bundesliga

Die BBL schreibt einen neuen Boden und auch neue Werbebanner am Spielfeldrand vor.  Klar ist auch, dass die erste Bundesliga mit mehr Kosten verbunden ist – für Verein und Fans. Aber auch hier hat Geschäftsführer Jan Fischer direkt ein paar gute News für alle Basketballfans. Die Towers mussten die Preise anheben – aber zu fairen Konditionen, sodass sich Interessierte weiterhin Tickets für die Spiele leisten können. Vielleicht nicht in der ersten Reihe, aber immer mit einem guten Blick auf den Court. Ein fairer Deal!

Denn die Towers wissen, wie wichtig es ist, den Support der Fans bei jedem Spielzug zu spüren. Ihren erfolgreichen Aufstiegskampf verdanken sie dabei sicher auch den Fans. Aber nicht nur das: „Wir hatten Glück, im richtigen Moment die richtigen Niederlagen zu kassieren,“ versucht Willoughby das vermeintliche Geheimrezept des Mannschaftserfolgs zu beschreiben. Die Herausforderung in solchen Momenten liegt sicher darin, die Balance zwischen Selbstvertrauen, Optimismus und kritischem Hinterfragen zu halten. Diese Balance scheint dem Verein in der vergangenen Saison mehr als  gelungen zu sein.

Unsere Fans haben es verdient, erstklassigen Basketball in Hamburg zu sehen!
Marvin Willoughby, Gründer der Hamburg Towers

Diese Lektion hilft der Mannschaft sicher auch in dieser Saison, mit einigen Niederlagen umzugehen. Die Fans sind gewohnt zu jubeln, doch Willoughby weiß, dass das Niveau in der ersten Bundesliga noch einmal ein ganz anderes ist. Wenn Alba Berlin oder Bayern München in die edel-optics.de-Arena kommen, bedeutet das nicht nur großartigen Basketball, sondern auch starke Konkurrenz. Aber auch damit wissen die Hamburg Towers umzugehen. Sie setzen auf ihre bekannte Stärke: die Mannschaft. Als diese wollen sie besser werden. „Wir wollen unseren Standard prüfen und uns von hier stets weiterentwickeln,“ fasst Gründer Willoughby die Ziele der kommenden Saison zusammen.

Ich freue mich einfach auf jedes Spiel!
René Kindzeka, Point Guard bei den Hamburg Towers.

René Kindzeka, aktuell Point Guard (Aufbauspieler) ist von Beginn dabei, hat bereits als Jugendlicher in der Halle der Towers gedrippelt und war bei jedem Erfolgsschritt der Mannschaft dabei. „Ich genieße einfach jeden Moment! Der 24-Jährige ist grundsätzlich vor jedem Spiel aufgeregt, egal ob ein Zweitligaverein der Gegner ist oder Alba Berlin. Doch sobald das Warm-Up beginnt, setzt der Fokus ein und Kindzeka kennt nur noch eins: Vollgas geben für die Mannschaft. Wie empfand er die Zeit zwischen den Saisons? „Wir haben weiter trainiert – nicht mehr, aber intensiver,“ erklärt uns der Hamburger.

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Rückblickend bestätigt auch er, dass sie ihren großartigen Fans viel zu verdanken haben. „Wir können ja nichts dafür, wenn die Fans für eine einzigartige Stimmung sorgen,“ schmunzelt Marvin Willoughby dabei. Die Atmosphäre in der Halle war schon immer "erstligareif" und genau dafür ist der Verein dankbar. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele treue Fans haben, die uns seit Jahren auf einmalige Art und Weise unterstützen,“ so der Gründer weiter.

laut Geschäftsführer Jan Fischer haben es verdient, nun auch erstklassigen Basketball in dieser Halle zu sehen. „Jetzt arbeiten wir hart daran, da auch mithalten zu können," erklärt Willoughby die Aufgabe der Saison.  Bei all der Vorfreude auf große Vereine müssen die Fans auch im Kopf haben, dass die Ergebnisse etwas anders ausfallen werden als im letzten Jahr. Aber so wie sich die Fans in den letzten Jahren gezeigt haben, stehen sie so oder so hinter den Towers und glauben mit den Spielern an das Ziel: gemeinsam besser werden!

Auch wir wünschen eine spannende und erfolgreiche Saison!