Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Frauenhandball in Buxtehude – Nix für Püppies

Frauenhandball in Buxtehude – Nix für Püppies

Seit fast 30 Jahren spielen die Handballerinnen des Buxtehuder Sport Vereins ununterbrochen in der ersten Bundesliga. Dass wir solch einen erfolgreichen Sportverein in der Metropolregion rund um Hamburg haben, wissen aber nur wenige. Es wird Zeit, dass sich das ändert.

 

 

Erfolge ist man beim Buxtehuder Sport Verein (BSV) gewohnt – vor allem im Frauen-Handball. Der Verein spielt seit der Saison 1989/90 ohne Abstieg in der ersten Bundesliga und wurde bereits vier Mal Deutscher Vizemeister. Eines der großen Highlights war auch der Sieg des DHB-Pokals im letzten Jahr.

Auch international konnten die BSV-Handballerinnen schon einige Erfolge absahnen: Zweimal haben sie den Europapokal gewonnen (1994/2010) und erreichten zwei Jahre in Folge die Champions League (2011 und 2012). In dieser Saison ist das sportliche Ziel klar gesteckt: „Unsere beiden großen Ziele sind das Final Four im DHB-Pokal und ein internationaler Startplatz!“ definiert Trainer Dirk Leun die Marschroute des Vereins.

Dafür muss der BSV am Ende der Saison an Platz 4 der Tabelle stehen – und die Richtung stimmt. Die Damen verabschiedeten sich am 19. November mit einem beeindruckenden 37:28-Heimsieg gegen Göppingen und auf Tabellenplatz 4 in die sechswöchige EM-Pause. Das Zwischenziel wäre also erreicht.

"Handball bestimmt unser Leben – ganz bewusst!"
Maike Schirmer, Spielerin des BSV.

Dabei geht es den Handballerinnen um weit mehr als nur um Tore. „Wir Handballer messen uns an keiner Zahl“, sagt Nationalspielerin Maike Schirmer bestimmt. „Wir spielen in einem Team, da kommt es nicht auf Einzelleistungen an“, bestätigt auch ihre Mannschaftskollegin Lone Fischer.

Die 28-Jährige spielt bereits seit über acht Jahren für den BSV. Was macht den Buxtehuder Verein für sie aus? „Ich habe seit vielen Jahren so viel Spaß daran, in Buxtehude Handball zu spielen und bin immer noch mit Leidenschaft dabei. Genau das macht den BSV für mich so besonders“, sagt sie sichtlich stolz.

Wo fährst du lieber hin?

Lone Fischer

Frauenhandball in Buxtehude – Nix für Püppies

1.) Hauptbahnhof oder Altona
2.) Alster oder Elbe
3.) Elb- oder Landungsbrücken
4.) Schanze oder Reeperbahn
5.) Knust oder Altonaer Theater

In der „Hölle Nord“, wie die Halle in Buxtehude genannt wird, herrscht bei Heimspielen eine besondere Atmosphäre. In die kleine und schmale Halle passen rund 1.600 Zuschauer, die hier ganz nah am Spielfeld jeden Spielzug, jedes einzelne Tor hautnah verfolgen können. Genau das macht die Heimspiele auch für die Spielerinnen aus.

Der Alltag der Außenspielerinnen Lone und Maike ist stark durchstrukturiert. Die beiden trainieren sieben bis acht Mal die Woche. Hinzu kommen die Spiele am Wochenende sowie Trainingslehrgänge im Kader der Deutschen Mannschaft, für die beide aktiv sind.

Und das ist noch nicht alles: Lone studiert nebenbei noch Sport- und Bewegungswissenschaft an der Uni Hamburg, Maike ist Erzieherin in Buchholz. Freie Tage mit Freunden oder gemütliche Nachmittage auf der Couch haben Seltenheitswert.

"Die S-Bahn ist ein engagierter Partner – und passt zu uns!"
Dirk Leun, Trainer der Bundesliga-Mannschaft des BSV.

„Aber es gibt immer wieder Momente, wie den Pokalsieg oder stark erkämpfte Spiele, die einem klar machen, für was man das hier macht“, sagt Lone mit einem breiten Grinsen. „Handball bestimmt unser Leben – aber ganz gewollt“, ergänzt Maike Schirmer mit einem Lachen. Dabei gilt Handball als körperbetonter und kraftvoller Sport.

Auch bei den Frauen geht es auf dem Spielfeld zur Sache. „Man darf nicht zimperlich sein“, sagt Lone Fischer über ihre Leidenschaft, „aber viele Zuschauer sind oft überrascht, wie athletisch wir spielen!“ Bei den Männern geht es beim Handball oft um pure Kraft. Bei den Spielen der BSV-Ladies Frauenmannschaft des BSV sieht man eine neue Facette des oft als hart beschriebenen Sports.

Ein großes Ziel haben die beiden jungen Frauen auch schon klar im Blick: 2017 findet die Frauenhandball-WM in Deutschland mit dem Final-Wochenende in der Barclaycard-Arena in Hamburg statt – da wollen Lone und Maike unbedingt dabei sein.
 

Auch die S-Bahn Hamburg ist ein großer Fan des BSV. Seit 2011 begleitet das Verkehrsunternehmen als Premium-Sponsor den Verein. Aber nicht nur das macht die S-Bahn so wertvoll für die Mannschaft. „Ich selbst nutze die S-Bahn mehrmals die Woche“, sagt Lone. Wenn die gebürtige Eckernförderin Vorlesungen in der Uni hat, zieht sie die S-Bahn dem Auto deutlich vor. „Das ist sehr viel entspannter.“

Trainer Dirk Leun schätzt die S-Bahn Hamburg als Partner. „Die S-Bahn ist ein bekanntes Unternehmen, das sich regional stark engagiert. Netter Nebeneffekt: Es ist unsere schnellste Verbindung nach Hamburg!“

Das gilt nicht nur für den Trainer und die Spielerinnen des BSV – auch ihr kommt mit der S3 vom Hauptbahnhof innerhalb von 38 Minuten nach Buxtehude. Die Halle des Schulzentrums Nord ist von der S-Bahn-Station fußläufig gut zu erreichen.

Wo fährst du lieber hin?

Maike Schirmer

Frauenhandball in Buxtehude – Nix für Püppies

1.) Hauptbahnhof oder Altona
2.) Alster oder Elbe
3.) Elb- oder Landungsbrücken
4.) Schanze oder Reeperbahn
5.) Knust oder Altonaer Theater