Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Handball Sport Verein Hamburg – ein Blick auf die neue Saison

Handball Sport Verein Hamburg – ein Blick auf die neue Saison

Die junge Mannschaft des Handball Sport Verein Hamburg blickt zufrieden auf die letzte Saison. Die Jungs haben aber noch viel vor!  Was das gesetzte Ziel für das nächste Jahr ist und was die Neuzugänge des Vereins an Hamburg besonders schätzen, haben sie uns bei einem Treffen verraten.

Die neue Handballsaison ist gerade gestartet! Ein guter Zeitpunkt, um uns mit einigen Spielern des Handball Sport Verein Hamburg zu treffen und einmal nach den Zielen für die neue Saison zu fragen. Dazu haben wir uns mit vier frisch gebackenen Wahlhamburgern getroffen. Jens Schöngarth, Tobias Schimmelbauer, Mark van den Beucken und Jonas Gertges stehen in dieser Saison zum ersten Mal für die Hansestadt auf dem Spielfeld.

Spielerisch sind die Neuzugänge beim Verein in diesem Jahr ein schöner Mix aus Routiniers und Newcomern. So kann Schöngarth Erfahrungen in der Bundesliga und Nationalmannschaft vorweisen, der 21-jährige Jonas Gertges gehört hingegen zu den jüngeren Spielern, die sich erstmals auf Erfahrung in der zweiten Liga freuen. Warum die Jungs nach Hamburg kamen? Hier gibt es das Gesamtpaket! Denn der Verein überzeugt nicht nur mit einer hervorragenden Infrastruktur und einem jungen Kader, die mit viel Leidenschaft spielt und einen einzigartigen Teamgeist vorweist, sondern auch mit einer schönen City.

Besonders Jens ist überrascht, wie grün unsere Stadt ist. „Wenn man Hamburg nur als Tourist kennt, weiß man gar nicht, wie schön es hier in den Parks oder an der Alster ist,“ gibt der 30-Jährige lächelnd zu. Zudem schätzt er die einzelnen kleinen Stadtteilkerne und hat bereits schöne Ecken in Winterhude oder Eppendorf gefunden.

Auch Mark, der für den Handball Sport Verein Hamburg sein Heimatland Holland verlassen hat, ist begeistert, wie vielfältig Hamburg ist.

"Ich war überrascht, wie schön grün Hamburg ist!"
Jens Schöngarth

In Hamburg sind die Jungs also schon einmal angekommen. Wie sieht es mit der Mannschaft aus? „Die Mannschaft versteht sich super, alle sind recht jung und eigentlich auch miteinander befreundet. Es war ganz einfach, ein Teil dieser Mannschaft zu werden,“ bestätigt Tobias Schimmelbauer. Andere Vereine organisieren Events zur Teambildung, beim Hamburger Verein stimmte der Teamgeist schon direkt zu Beginn der ersten gemeinsamen Trainingsreise nach Dänemark.

Der Startschuss für die neue Saison ist gefallen. Das bedeutet, dass trainingsintensive Wochen hinter den Jungs liegen. Ausdauer und Kraft lagen hierbei im Fokus. Mit dem Start der Saison kommen die mentalen Herausforderungen. „Die Vorbereitungszeit ist extrem wichtig, um sich optimal auf die Saison einzustimmen,“ erklärt Schöngarth. „Auch wenn das Trainingspensum vielleicht etwas geringer ist als in der Saison, ist die Belastung keineswegs weniger. Es ist eher eine andere Art der Belastung.“

Sind die Jungs vor ihrem ersten Heimspiel aufgeregt? Vorrangig freuen sich die Neuzugänge auf ihr erstes Spiel im roten Trikot vor heimischem Publikum. „In der Halle zuhause sitzen bis zu 4.000 Fans, wenn wir auswärts spielen sind es meist nur ein paar Hunderte. Das ist schon was ganz anderes. Und man will vor den eigenen Fans natürlich auch ein gutes Spiel abliefern. Die Unterstützung der Fans hier in Hamburg ist schon einmalig,“ erzählt uns Jonas Gertges, der sich in der letzten Saison schon ein paar Heimspiele angesehen hat.

Auch wir, die S-Bahn Hamburg gehört zu den Fans und unterstützt den Verein bereits in der dritten Saison. „Ein Austausch mit den Sponsoren ist echt wichtig,“ weiß Jens. Rot ist dabei auf jeden Fall die Farbe, die uns verbindet, denn in diesem Jahr sind die Heimtrikots so rot wie unsere Züge. Das kann doch nur ein gutes Omen sein! Das Ziel für die kommende Saison ist jedenfalls gesetzt: eine Platzierung in den Top 10 der zweiten Bundesliga.

Die Voraussetzungen dafür sind ideal. „Die jungen Spieler haben sich in der vergangenen Saison sehr gut an die Anforderungen einer zweiten Liga gewöhnt und ich denke, sie werden jetzt noch ein bisschen routinierter auf dem Platz stehen,“  ist Tobias Schimmelbauer überzeugt.

Dem Team ist es wichtig, gemeinsam zu wachsen. „Wir wollen keinen Quantensprung machen, sondern uns Stück für Stück verbessern,“ erklärt Schimmelbauer weiter. Die letzten Jahre haben bereits bewiesen, dass diese Strategie auch ganz gut funktioniert. Wir wünschen der Mannschaft eine erfolgreiche Saison!

Fotos:

Sophie Fiebeler