Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Mit frischem Wind in die neue Saison – Das Volleyball-Team Hamburg stellt sich neu auf

Mit frischem Wind in die neue Saison – Das Volleyball-Team Hamburg stellt sich neu auf

Auch in der kommenden Saison unterstützen wir die Damen des Volleyball-Teams Hamburgs. Und die haben so einiges vor: Mit einem nahezu komplett neuem Team will sich die Mannschaft den Weg in die erste Liga bahnen.

#18komma9 – dieser Hashtag ist Programm beim Volleyball-Team Hamburg! Denn bei Vertragsunterzeichnung war dies das Durchschnittsalter der neuen Mannschaft für die Saison 2018/19. 12 Spielerinnen gehören zum neuen Kader, nur vier sind aus dem alten geblieben. „Wir haben in der letzten Saison nicht die gewünschte Leistung abgeliefert“, so Trainer Jan Maier, „nun greifen wir noch einmal neu an!“ Und das gilt nicht nur für den Kader. Es gibt auch einen neuen Lizenznehmer. Ab dieser Saison wird der TV Fischbek abgelöst und die Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft (HNT) übernimmt. Diese wird auch das Leistungszentrum VTH gemeinsam mit dem Volleyball Team Hamburg betreiben. 

Die Mädels sind topmotiviert und freuen sich auf die Saison. Trotz eines neu zusammengestellten Teams kennen sich viele Spielerinnen bereits aus Kindertagen und starten daher keineswegs bei null. Genau aus diesem Grund ist die Stimmung im Team sehr ausgelassen und fröhlich. Trotz zweiter Liga bietet das Volleyballteam Hamburg den neuen Spielerinnen eine Atmosphäre wie in der ersten Liga. „Druck verspüren sie nicht. Sollen sie auch gar nicht. Die Mädels haben einfach Spaß am Spiel und das wird dann hoffentlich den gewünschten Erfolg auf dem Platz geben“, so Coach Jan Maier.

Er trainiert die Mannschaft bereits seit April 2017 und freut sich auf die Saison mit einem neuen Team. Er weiß aber auch, dass noch ein ganzes Stück Arbeit vor ihm liegt. „Die Mannschaft hat enormes Potenzial und wir können hier noch eine Menge formen. Aber Potenzial heißt in diesem Fall nicht, dass man auch ein gutes Team ist. Das wird sich noch herauskristallisieren!“

Die Aufgabe für die neue Saison ist also klar. Eine ganz zentrale Rolle dabei spielen auch Luise Klein und Lisa Senger. Die beiden Zuspielerinnen gehören zu den Newbies des neuen Teams, aber sie verbindet schon so einiges: Zum Beispiel Erstliga-Erfahrung, ein Verein in Berlin und die Liebe zum Sport, die sie nach Hamburg führte. Zum Glück fanden beide hier auch direkt einen Studienplatz. Die gebürtige Potsdamerin Lisa studiert Bau- und Ingenieurwissenschaften. Und Luise darf sich am Ende ihres Studiums Sport- und Chemie-Lehrerin fürs Gymnasium nennen.

„Gerade in Zeiten wie diesen ist ein verlässlicher Partner, wie die S-Bahn Hamburg extrem wichtig.“
Jan Maier, Trainer des Volleyball Teams Hamburg.

Als Zuspielerinnen müssen die beiden nicht nur die Stärken des eigenen Teams kennen, sondern auch vorausschauend planen und direkt die Schwächen des Gegners erkennen. Und darin sehen die beiden auch ganz deutlich die Stärke ihres Teams. „Wir sind eine junge, frische Mannschaft. Uns fallen sicher ein paar neue und zum Teil sicher auch freche Spielzüge ein“, zeigt sich Luise siegessicher für die neue Saison.

Die Mannschaft des Volleyball-Teams Hamburg hat sich einiges vorgenommen. Und die Zuspielerinnen hoffen auch auf ein Quäntchen Glück. Da darf natürlich ein wenig Aberglaube nicht fehlen. Luise trägt bei jedem Spiel ihr Sportarmband, was sie nahezu nie ablegt und trägt ihre Socken mit den Kürzeln „R“ und „L“ für rechts und links stets am falschen Fuß. Für Lisa hingegen läuft nichts ohne die eine silberne Schmetterlingsspange fürs Haar. Und wenn sie die mal nicht finden kann? „Das wird nicht passieren. Ich weiß immer, wo sie ist.“

„Wir wollen die Liga einfach rocken.“
Lisa Senger, Zuspielerin.

Als Wahlhamburger erkunden die beiden in der wenigen Zeit, die ihnen neben Studium und Leistungssport noch bleibt, unsere schöne Stadt. Natürlich mit der S-Bahn! Aus Neugraben, wo Luise wohnt, oder Harburg, wo Lisa eine Bleibe gefunden hat, gibt’s auch keinen schnelleren Weg in die City. Ob die beiden schon einen Lieblingsspot gefunden haben? „Die Landungsbrücken. Nirgends hat man einen schöneren Blick“, sagt Lisa direkt. Mit der Zeit werden sie sicher noch weitere persönliche Hotspots in der Stadt entdecken.

Fotos

Lisa Knauer