Das Magazin der S-Bahn Hamburg
Heimfeld – Einblick in die Modernisierungsarbeiten

Heimfeld – Einblick in die Modernisierungsarbeiten

Das Projekt „Zukunft Bahn“ macht bereits an der fünften S-Bahn-Station Halt: Am 18. November 2017 haben die Bauarbeiten in Heimfeld begonnen. Wir sind gespannt auf den neuen Look der Station im Hamburger Süden: Das neue Design mit heller Bahnsteigmitte wird für eine angenehmere Aufenthaltsqualität sowie für eine optimierte Orientierung und Kundeninformation sorgen. Wir behalten den Bahnsteig während der gesamten Bauphase im Auge und fassen zusammen, was dort bis jetzt passiert ist.

Stand 07. März 2019

Seit dem 2. März finden weitere Arbeiten an der Station Heimfeld statt. Bis zum 17. März werden hier die alten Fliesen des Bodens abgebrochen, ehe neue Platten verlegt werden. Insgesamt werden 1.440 Quadratmeter in Heimfeld, inklusive Treppen, neu verlegt. Die alten Fliesen werden weichen und durch neue, hellere ersetzt. In den letzten Tagen wurden bereits die Fliesen abgebrochen. Im nächsten Schritt folgt ein neuer Estrichbelag, ehe die neuen Bodenplatten verlegt werden.

Die Montage der Design-Paneele an den Hintergleiswänden wird in einer späteren Sperrpause in Angriff genommen.

Und was passiert aktuell in Harburg Rathaus?

Stand: 28. November 2017

In Heimfeld sind umfangreiche Modernisierungsarbeiten geplant. Um die Fahrgäste so wenig wie möglich einzuschränken, wurde für die erste Bauphase eine bereits bestehende Streckensperrung (Grund Gleisbauarbeiten) zwischen Neugraben und Harburg Rathaus genutzt.

An zwei Wochenenden waren rund 30 Kollegen von DB Station&Service unermüdlich im Einsatz. Während dieser Zeit war die Station komplett gesperrt, da einige sehr staubintensive Arbeiten auf der Agenda standen. Die Fliesen der Hintergleiswände wurden am ersten Sperrwochenende komplett entfernt. Dabei sind rund 170 Tonnen Schutt angefallen. Dafür waren mehrere Loks im Betrieb, die nachts den Bauschutt zur Elbgaustraße transportierten und morgens die Bauarbeiter mit neuem Material versorgten. Im Rahmen dessen dienten die Zugmaschinen zudem als bewegliche Baustelleneinrichtungsflächen.

In der zweiten Phase des ersten Bauabschnitts wurden die nun freigelegten Hintergleiswände verspachtelt und schwarz gestrichen – wie bereits zuvor an den Stationen Altona, Jungfernstieg und Harburg. Im nächsten Abschnitt werden nun die Bodenbeläge erneuert sowie die Hintergleiswände und Stützen verkleidet und mit neuen Monitoren versehen. Bis zur Präsentation der neuen Station müssen wir uns allerdings noch ein wenig gedulden: Das Projekt „Zukunft Bahn“ ist eine echte Mammutaufgabe, die das Team von DB Station&Service bis 2020 bewältigen wird.